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Statement der IVS zum Sozialbetrug im Mühlviertel
(Interessenvertretung der Dienstleistungsunternehmen im psychosozialen- und Behindertenbereich Oberösterreich)

Wie gestern und heute in den Medien berichtet, ist es bei einem Sozialverein im Mühlviertel zu einem eklatanten und strafrechtlich relevanten Fall von missbräuchlichem Umgang mit öffentlichen Mitteln gekommen.

Die IVS stellt dazu folgendes fest:

Bei der beschuldigten Organisation handelt es sich um keine Mitgliedsorganisation der IVS.
Solche Praktiken auf dem Rücken und zum Schaden von beeinträchtigten Menschen sind auf das Schärfste zu verurteilen.

MMag. Gernot Koren MAS
Sprecher der IVS

Rückfragen (im Auftrag des IVS – Interessenvertretung der Dienstleistungsunternehmen im psychosozialen- und Behindertenbereich Oberösterreich):
Fritz Schleicher, pro mente OÖ
Lonstorferplatz1, 4020 Linz
0732/6996-343 oder 0676/9366960
eMail: schleicherf@promenteooe.at


 

Weniger geht nicht! - Stopp den finanziellen Kürzungen für behinderte Menschen!

In der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Behinderungen gab es in Oberösterreich in den vergangenen drei Jahren massive Einsparungen. Jetzt sollen die Budgets in diesem Bereich noch weiter gekürzt werden. Zusätzlich zu den 10-Prozent-Einsparungen, die alle Ressorts in Oberösterreich betreffen, sollen bei Leistungen für Menschen mit Behinderungen allein für 2018 zusätzliche Einschnitte von mehr als fünf Millionen Euro erfolgen.
Weitere Kürzungen in den nächsten Jahren sollen folgen.

„Wenn dieses Spardiktat tatsächlich umgesetzt wird, dann muss die Politik auch die Verantwortung für die Konsequenzen tragen“, sagt MMag. Gernot Koren MAS, Sprecher der IVS. „Auch wir sind für den effizienten Einsatz der Mittel. Aber irgendwann geht Effizienz auf Kosten der Menschlichkeit.“

Am 24. November startete daher die IVS und die Sozialplattform OÖ die Kampagne "Weniger geht nicht!". Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit über die geplanten Budgetkürzungen zu informieren und für die absehbaren Auswirkungen auf behinderte und psychosozial benachteiligte Menschen und die MitarbeiterInnen der Sozialorganisationen zu sensibilisieren.In den nächsten Tagen sollen möglichst viele Menschen via Facebook und einer Info-Webseite (www.wenigergehtnicht.at) erreicht werden.

Wir ersuchen daher alle Freundinnen und Freunde der IVS folgenden Link zu „liken“ und in ihrem sozialen Umfeld möglichst oft zu teilen: https://www.facebook.com/Weniger-geht-nicht-129090531118210/


Presseunterlage Spardiktat.pdf